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15
May
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Bereits in Ecuador | |
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Nach wunderschoenen Wochen in Kolumbien sind wir nun in Ecuador angekommen. Nach Mexiko und Guatemala war Kolumbien endlich mal wieder ein Land zum verlieben. Vor allem die Leute waren total nett. Wir haben nahezu jeden Tag etwas geschenkt bekommen, z.B. Kaffee, Yoghurt, Suessigkeiten, usw. Endlich haben wir auch unseren letzten Bericht zu Zentralamerika fertig: Oh wie schoen ist Panama! Hier der Link! |
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21
Apr
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Oh wie schoen ist Panama! | |
| Um ehrlich zu sein, so schoen finden wir Panama auch wieder nicht, aber das ist wie immer subjektiv. Zum radeln sicher nicht das Traumland. Wir vermissen ein bisschen Mexiko und Guatemala. Nachdem wir die letzten Tage in Panama Stadt uns nach Schiffsverbindungen nach Kolumbien informiert haben, haben wir uns nun fuer einen Flug nach Bogota entschieden. Morgen werden wir bereits im schoen kuehlen Hochland von Kolumbien sein. Die Bootsfahrten waren uns einfach zu lange, 4-5 Tage rumschippern, nicht unser Fall. Also doch fliegen. Wir freuen uns schon sehr auf Kolumbien, auf die Anden, auf Suedamerika. |
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4
Apr
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Fleisch frisst den Regenwald | |
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Wir radeln gerade durch Zentralamerika, aber vom ehemals riesigen Regenwald ist hier nicht mehr viel uebriggeblieben. Es ist oft ein trauriges Bild, teilweise mit Brandrodung wird hier der Wald vernichtet! Bestimmt zweidrittel des Waldes sind bereits unwiederbringlich abgeholzt und jeden Tag wird weiter gerodet. Den Menschen hier die Schuld zu geben ist sicher nicht richtig, sie sind sehr arm, brauchen Holz zum kochen und Ackerflaeche zum Maisanbau. Die groesste Flaeche wird aber zur Rinderzucht gerodet. Der pervers hohe Fleischkonsum der Nordamerikaner und Europaer ist schuld, das meiste Fleisch wird dort importiert. Die Rinder grasen nicht in Deutschland, sondern z.B. hier in Guatemala. Und fressen so den Regenwald auf. Das Rindfleisch kann sich hier in Zentralamerika sowieso keiner leisten. In Europa und Nordamerika werden dagegen die immensen Ackerflaechen fuer Biosprit, Tierhaltung oder fuer einen Ueberfluss an Nahrungsmitteln (die oft nur weggeworfen werden) verschwendet. Zufaellig habe ich gerade einen Link von einem Youtube-Video zu diesem Thema vom Umwelt-Bio-Aktivisten Werner Lettmaier zugeschickt bekommen. Ansehen und bitte auch Konsequenzen aus den eigenen Erkenntnissen ziehen!
Oder hier der Link zu Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=jieSlTLIKJ0 |
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4
Apr
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Urlaub oder Reise | |
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Haben wir gerade langen Urlaub oder sind wir auf Reise? Gibt es da ueberhaupt einen Unterschied? Der Wecker klingelt, es ist 5 Uhr morgens. So frueh bin ich Zuhause nicht mal zur Fruehschicht aufgestanden. Aber hier in El Salvador ist es nur in den fruehen Morgenstunden ertraeglich zum radeln. Die Temperaturen steigen spaetestens ab acht Uhr bereits ueber die 30 Grad Marke. Danach wird es immer brutaler. Mein Reifen hat ueber Nacht die ganze Luft verloren. Wir muessen flicken, wertvolle Zeit vergeht. Wir schwitzen schon vor der Abfahrt, das aufpumpen ist eine Qual. Endlich koennen wir los fahren. Halb sieben, 30 Grad. Wir radeln an der Kueste entlang, es geht oft auf und ab, der Schweiss fliesst in Stroemen, es hat knapp 40 Grad. Wir muessen viel trinken, mindestens 5 Liter pro Person, das Wasser ist bruehwarm und schmeckt abgestanden und nach Chlor. Die vorbeifahrenden Lastwagen und Busse blassen uns dicke scwarze Russwolken ins Gesicht. Ich versuche mich mit dem Gedanken abzulenken, es koennte schlimmer sein: Heftiger Regen, wie wir ihn an der Karibik oft hatten, gefrorene Haende beim Fruehstueck kochen, wie im Gebirge in Kalifornien, oder heftiger, gefaehrlicher Schwerverkehr, wie auf der Baja California. Wir wissen noch nicht wo wir am Abend landen. In El Tunco fragen wir bei einigen Hostels, ob man nicht im Garten zelten koennte, das ist meistens billiger. Wir treffen zwei Deutsche aus Rosenheim. Sie haben ihren schicken Gelaendewagen mit Klimaanlage extra fuer zwei Wochen nach Panama verschiffen lassen und rasen in dieser Zeit bis nach Las Vegas. Sie fragen uns, ob es hier in El Tunco auch ein Hotel mit Niveau gibt, oder nur so billige Absteigen um die 30 Dollar die Nacht? Das hoert sich schon eher nach Urlaub an! Wir finden ein "niveauloses" Hostel fuer 10 Dollar pro Person. Fuer uns schon recht teuer, aber es gibt eine Kueche und es liegt fast am Strand. Eigentlich sind wir muede und hungrig. Wir muessen aber noch die total verschwitzte Kleidung waschen, Essen einkaufen und kochen. Auch um Trinkwasser muessen wir uns kuemmern, das Leitungswasser ist nicht sehr gesund und Plastikflaschen kaufen wir nur im Notfall, der Natur zuliebe. Die Nacht ist auch brutal heiss. Wir wollen uns keine Klimaanlage leisten, ist teurer, ungesund und sehr schlecht fuer die Umwelt. Ein klappriger Ventilator muss genuegen. Am naechsten Tag klingelt der Wecker wieder um 5 Uhr und die Temperaturen sind wieder unertraeglich. Zudem schmerzt der Hintern und wir haben muede Beine. Die Sinnfrage kommt da oefter auf: Warum machen wir das eigentlich? Dann sieht man tolle Landschaften, probiert leckere lokale Spezialitaeten und trifft wunderbare Menschen, wie den Lastwagenfahrer Santiago, der uns spontan zu kuehlen O-Saft und Bier einlaedt, obwohl sein harter Beruf ihm wohl hoechstens 200 Euro im Monat einbringen duerfte. Es sind diese tollen Momente, die diese Reise so besonders machen. Aber Urlaub ist das sicher nicht! |
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23
Mar
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Zurueck in Guatemala | |
| Nach einer tollen Zeit in Belize sind wir nun zurueck in Guatemala. Einige sehr anstrengende Tage liegen hinter uns, das Hochland ist sehr bergig und die Strassen unmoeglich steil. Heute sind wir in Antigua angekommen, einer der wenigen schoenen Kolonialstaedte in Guatemala. Es gab viel zu sehen und zu erleben. Ein ausfuehrlicher Bericht folgt bald. |
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